Dienstag, 8. September 2009

Tag 16 bis Tag 21

Tag 16, Donnerstag-03.09.2009

Unser Ziel heute ist Lake Louise. Da wir auf der Hintour nach Banff schon über Lake Louise gefahren sind, wird heute auch wegen der gestrigen anstrengenden Wanderung
wieder getrampt. Nach 2h Wartezeit nimmt uns dann auch wieder ein Pickup mit. Ben arbeitet in Lake Louise und erzählt uns das ab Anfang Oktober dort wieder die Schneekanonen angeschmissen werden
und die Wintersaison beginnt. Er setzt uns direkt am Campingplatz ab. Dieser ist hier mit einem Elektrozaun umgeben,
bärensicher sozusagen. Da wir durch das trampen noch Zeit haben, beschließen wir zum Lake Louise (5km) und Lake Morain (16km) zu radeln. Doch nach einer Viertel Stunde Tour ziehen sich die Wolken zusammen
und es beginnt ein noch leichter Regen. Bis zum Lake Louise schaffen wir es allerdings noch. Mit Postkartenfotots wird es heute allerdings nichts.
Aber auch der zugehangene Himmel bietet stimmungsvolle Bilder. Der See ist hoffnungslos überlaufen von Touristen, die hier Busweise ausgeschüttet werden und in Badelatschen und Shorts bei mittlerweile strömenden Regen
durch die Kante wandern. Wir beschließen zum Campingplatz zurückzukehren, bevor das Wetter noch schlimmer wird.
Dort gibt es zum Glück Gemeinschaftshütten, der einzig trockenen Ort hier. Eine Gruppe Chinesen hat den Ofen in der Mitte des Raumes schon mit Holz befeuert.
Das einzige was fehlt sind Türen an diesen Hütten, die werden wohl erst im Winter eingehangen. Jedenfalls ziehts wie Hechtsuppe. Der Raum wird gegen abend dann langsam voll und wie durch Zufall sitzen an unserem Tisch alles Deutsche.
Ein Pärchen aus dem Hundsrück, das mit Auto unterwegs ist und hier Bergwanderungen macht und eine Studentin aus Flensburg, die ihre Schwester besucht, die in Jasper jobt.
Die Studentin ist ebenfalls mit Fahrrad und leichtem Gepäck unterwegs von Jasper nach Banff. So verläuft der abend bei angenehmer Unterhaltung indem man sich über Reiseziele austauscht und sich gegenseitig Geheimtips gibt, was alles noch so sehenswert ist.

Tag 17, Freitag-04.09.2009

Die heutige Tour führt uns zu den Waterfowl Lakes, wo sich ein Campingplatz befindet. Wir sind jetzt auf dem Icefield Parkway und natürlich wieder mit den Rädern unterwegs.
Unser Weg führt uns vorbei am Herbert Lake, am Crawfoot Glacier und am Bow Lake und Glacier. Die Landschaft ist gigantisch, man möchte am liebsten an jeder Straßenecke anhalten und Bilder schießen.
Man kann mit dem Fotoapparat aber leider immer nur Schnipsel der Landschaft einfangen und nicht diese gewaltigen Panoramen. Mit dem Wetter haben wir heute Glück, dafür geht es die ersten 40km aber stetig bergan.
Dafür haben wir dann kurz vor unserem heutigen Endziel auch eine einmalige Abfahrt mit bisheriger Spitzengeschwindigkeit von 63 km/h.
Unser Campingplatz ist malerisch gelegen, gleich neben den Waterfowl-Lakes, welche eigentlich ein etwas aufgeweiteter Fluß sind. Das smaragdgrüne Wasser der Seen hier vor dem Berghintergrund ist einfach immer wieder wunderschön.
Mittlerweile merken wir, daß wir im Gebirge sind. Morgens und abends ist es sobald die Sonne weg ist wirklich schnell kühl und die ist ziemlich schnell abends hinter den Berggipfeln verschwunden.

Tag 18, Samstag-05.09.2009

Die nächste Etappe auf dem Icefield-Parkway führt uns weiter in Richtung Jasper.
Es geht vorbei Saskarchewan River, wo besonders viel Wildewechsel über den Parkway sein soll, heute leider nicht.
Der Fluß ist aber trotzdem sehenswert mit seinen maeanderartigen Verästelungen des Flußlaufs.
Ein nächster Höhepunkt ist ein Wasserfall, den wir zuvor als Geheimtip in Lake Louise bekommen hatte, die Breidal Veil Falls.
Diese sind zwar ausgeschildert, die meisten Touristen gehen den Wanderweg aber nur bis zum ersten kleinen Wasserfall.
Der eigentliche kommt aber erst 1km weiter und ist wirklich wunderschön. Man kann sich hier direkt unterhalb des Wasserfalls hinsetzen und das Wasser bewundern
das in tausend Formen den Berg herunterschießt. Direrkt an den Wasserfall schließt sich der Sunwapta-Pass an, was für uns heißt 10km bergauf bei 12-15% Steigung.
Das wars dann für uns heute, der nächste Campingplatz, sprich Wilcox Creek ist unsere.
Abends gibts dann auf dem Campingplatz die mittlerweile traditionelle Nudelmahlzeit nach anstrengenden Tagen, heute auf Holzfeuer.

Tag 19, Sonntag-06.09.2009

Heute geht es erstmal zum Icefield Centre. Am Morgen haben wir hier allerdings noch schlechte Sicht. Vor dem Nachmittag schafft es die Sonne hier kaum sich durchzukämpfen.
Hier werden die Touristen wieder Busseweise ausgekippt, also kein Grund für uns zu bleiben. Schnell weiter, leider zu schnell. Irgendwie schaffen wir es uns auf der Strecke zu verlieren.
Während ich auf einem Berg oben noch fotografiere, biegt Christoph weiter unten auf dem nächsten Aussichtspunkt ein, leider stellt sich ein Carawan vor sein Rad, so daß ich 2min später mit meinem Rad daran vorbeischieße in dem Glauben
mein Bruder ist kilometerweit vor mir und ich muß Druck machen, was mir heute einen neuen Rekord in der Durchschnittsgeschwindigkeit einbringt, stolze 27km/h.
Christoph hat mich währenddessen auch nicht bemerkt beim vorbeifahren und fährt dann den Berg ab, abzusuchen, im Glauben ich wäre vielleicht gestürzt.
Viel Zeit bleibt uns heute jedenfalls nicht, links und rechts der Strecke noch nach Sehenswürdigkeiten zu sehen.
Ende gut alles gut, zum Glück haben wir uns den Honeymoon Campground als Tagesziel ausgemacht, wo wir uns dann auch bei mittlerweile strömenden Regen treffen.
Als Entschädigung für den verkorksten Tag sind wir auf einem wirklich wunderschönen Campingplatz gelandet. Wir campen direkt am See, nicht ganz offiziel, aber die Parkverwaltung drückt für die eine Nacht ein Auge zu, oder beide?

Tag 20, Montag-07.09.2009

Unsere letzte Etappe auf dem Icefield Parkway geht heute endlich bis nach Jasper. Nur noch 55km und das bergab. Vorbei an einem weiteren Wasserfall, den Athabasca Falls, bei denen jedoch jeder meter touristisch erschlossen ist und man demzufolge vor Menschen kaum treten kann.
Kurz vor Jasper biegen wir kurz ab. Hier lockt ein Wanderweg zu den 5 Lakes. Die Wanderung lohnt sich. Es geht vorbei an smaragdgrünen kleinen Seen.
Eine Landschaft in der man sagen möchte, hier bleibe ich und baue meine Blockhütte.
Nachdem wir dann kurz vor Jasper auf dem Whistler Campground eingecheckt haben, geht es nochmal nach Jasper rein. Auf Grund der kurzen und leichten Etappe heute haben wir noch genügend Zeit.
Auf dem Bahnhof hier planen wir unsere nächsten Tage. Am Mittwoch fährt der Skeena Train Richtung Prince Rupert. Wir beschließen bis New Hazelton mitzufahren. So können wir dann noch ein paar Tage am Skeena River Richtung Prince Rupert radeln, eine Strecke die besonders reizvoll sein soll.
Jasper selbst ist ein schön gelegener Ort, eingerahmt von Bergen, die auf Grund der besonderen Sonneneinstrahlung hier, besonders farbenfroh wirken. Der Ort ist noch nicht ganz so überlaufen wie Banff, irgendwie viel sympathischer.



Tag 21, Dienstag-08.09.2009

Heute früh ging es per Seilbahn auf den Whistler Mountain. Als erstes wurden wir dort oben von einem eisigen Wind empfangen, der uns stellenweise beinahe von den Füßen hob.
Dafür ist rings um uns ein Bergpanorama, das man sich auf dem Dach der Welt wähnt. Kein strahlend blauer Postkartenhimmel, dafür aber ständig bewegte dramatische Wolken mit ständig wechselnden
Lichtverhältnissen. Imposanter kann es hier gar nicht sein. Nach 20 min ist meine Foto-Speicherkarte voll und ich verfluche mich das ich keine zweite mitgenommen habe.
Nachmittags beschließen wir endlich mal wieder eine Internet-Verbindung mit der Welt außerhalb Kanadas herzustellen.
Das geht am besten hier im Rock-Cafe in Jasper. So sitzen wir hier bei Panoramablick auf die Berge und erledigen unsere Korrespondenz und planen die nächsten Tage, an denen es dann wieder aus den Bergen heraus gehen soll.

Mittwoch, 2. September 2009

Tag 13 bis Tag 15

Tag 13, Montag-31.08.2009

Pünktlich um 10 Uhr stehen wir heute auf dem Highway 97 mit einem großen Schild "Revelstoke". Die 150km bis dorthin
sind uns auf den Bikes doch zu weit. Nach ca. 1h werden wir dann auch mitgenommen. Es geht wieder in ide Berge, die auf
Grund des auch heute noch diesigen Wetters als blaue Silhouetten vor uns auftauchen und beeindruckend hoch sind. Es geht vorbei an
zahllosen Bergseen und endlosen Nadelwäldern. Wenn wir nicht im Auto sitzen würden hätten wir zahllose Fotomotive hier.
Revelstoke ist ein kleines Städtchen und Ausgangspunkt zu Wanderungen in 2 Nationalparks, die sich hinter dem Ort anschließen.
Doch nach Einkauf und Suche nach einem Campingplatz ist es dafür heute zu spät. Der Campground auf dem wir landen ist idyllisch an einem kleinen Bergsee gelegen.
2h nach uns kommen hier noch weitere Biker mit Gepäck an. Die Ortlieb-Taschen verraten die Deutschen. Das Pärchen kommt aus Bonn und fährt in etwa auf der gleichen Route wie wir, nur in der anderen Richtung, so können wir uns über zukünftige Etappen gut austauschen.
Wenn wir mit unseren 5,5 Wochen schon glauben viel Zeit zu haben, werden wir blass als die beiden erzählen, sie haben jetzt 1,5 Jahre frei und wollen unter anderem noch nach USA und Neuseeland.

Tag 14, Dienstag-01.09.2009

Für heute stehen die ersten Kurzbesichtigungen der kanadischen Nationalparks, sprich des Revelstoke National Parks, auf dem Programm.
Dazu müssen wir erst einaml 30 km bergauf auf dem Highway bewältigen. Die Trails hier sind nur kurz, jeweils ca. 1km lang. Das erste ist ein Birds Walk.
Normalerweise soll man hier seltene Vogelarten beobachten können. Die scheinen heute aber ausgeflogen zu sein. Dafür kann man in diesem Feuchtbiotop
übergroße Libellen bewundern.
Der zweite Trail beginnt nach weiteren 4km auf dem Highway und nennt sich Giant Ceddar Trail. Hier geht es auf Holzstegen durch ein Stück Urwald in dem Zedern stehen, die
es zu Kolumbus Zeiten schon gab und dementsprechend gigantisch aussehen. Ausgesprochen sehenswert.
An den Revelstoke Nationalpark schließt sich nach weiteren 20 km der Mount Glacier Nationalpark an, der aber bei uns nur zur Durchfahrt auf dem Programm steht.
Wir wollen weiter nach Banff trampen. Mittlerweile ist es schon nachmittag geworden, aber nach gut einer Stunde haben wir Glück und es hält wieder ein Pickup.
Jamie ist gerade auf dem Weg nach Calgary und sucht nach Unterhaltung für unterwegs. Nach ca einer Stunde unterhält er dann aber uns mehr als wir ihn.
Wenn die Kanadier einem erstmal helfen dann richtig. Jamie beschließt uns noch einen Wasserfall zu zeigen, der etwas abseits des Weges liegt. Aber auch so ist die Fahrt
durch das Hochgebirge hier beeindruckend. Die Berge scheinen bis in den Himmel zu wachsen, ehrfurchtsgebietend, das kann man mit keinem Foto wiedergeben.
Bei Bier und Wodka kommen wir dann am Wasserfall an, der schneeweiß den Berg herunterfällt, reines Gletscherwasser, man fragt sich woher all diese Wassermassen kommen.
Auch die Flüsse hier oben führen milchig weißes Wasser, Gletscherwasser.
Nach einer weiteren Stunde kommen wir in Banff an. Das Wetter hat mittlerweile umgeschlagen und es regnet ohne Ende.
Den Zeltplatz finden wir zum Glück schnell und auch eine Hütte in der wir erstmal trocken unterkommen. Das Zelt werden wir wohl heute bei dem Wetter nicht mehr aufbauen.

Tag 15, Mittwoch-02.09.2009

Der Regen hat aufgehört und wir haben heute total klares Wetter. Ideal für einen Trip auf die Berge. Also geht es erstmal zum Info-Center, wo wir eine Bergwanderung empfohle kriegen:
14km lang und 925m Höhenunterschied. Die Dauer der Trips soll laut Broschüre 6h dauern, ideal für uns. Also geht es erstmal 8km auf unseren Rädern aus Banff heraus zum Cory Pass and Mountain.
Der Aufstieg dann zu Fuß ist schon ganz schön anstrengend und artet teilweise in eine Kletterpartie aus. Wir werden aber mit Aussichten belohnt, die uns für die Anstrengung mehr als entschädigen.
Hier oben tut sich ein gigantisches Bergpanorama vor einem auf. Nach ca. 3h haben wir den Gipfel erreicht und genießen die herrliche Aussicht und nach exakt 3 weiteren Stunden sind wir wieder unten,
so sieht wandern nach Broschüre aus. Nach all dem Klettern sind wir doch schon ganz schön ausgelaugt, also gibts in Banff erstmal Souflaki beim Griechen als Vorspeise zum abendlichen Nudelessen auf dem Campingplatz.
Abends finden wir dann ein Hostel, die uns freimütig ihre Internetverbindung und Getränke zur Verfügung stellen.
So sitzen wir dann hier und schreiben bei Ausblick aus der Hotellobby auf das hoteleigene Whirlpool mit Schwimmbassin,
welches hier abends immer noch gut besucht ist.

Sonntag, 30. August 2009

Tag 11 bis Tag 12

Tag 11, Samstag-29.08.2009

Heute ist Ruhetag angesagt. Wir wechseln nur den Campingplatz und campen auf der anderen Seite des Okanagan. Auf dem neuen Platz tummeln sich überall Enten, die fast handzahm sind.
Nach dem Zeltaufbau gibt es erstmal einen zünftigen Mittagsschlaf, das beste was man bei der Hitze hier machen kann.
Nachmittags geht es zur Besichtigung mit unbeladenen Bikes nach Kelowna rein. Die Stadt an sich ist wie die meisten Städte nicht sonderlich sehenswert.
Alles im typisch amerikanischen Barrackenstil. Dafür sind hier am Ufer des Okanagan Parks angelegt, die wirklich schön sind. Flaniermeilen am See. Weiter im Norden gibt es eien pompösen Hotelkomplex
mit eigenem Park und kleinen künstlich angelegten Buchten. Noch ein Stück weiter nördlich folgt dann so etwas wie ein
Naturlehrpfad, wo man vesucht hat die ursprüngliche Küstenlandschaft wieder herzustellen. Hier kann man sogar brütende Seeadler beobachten. (Ich glaub zumindest das das Seeadler waren).
Ansonsten verbringen wir den Tag mit viel Cola un Eis und was sonst noch so alles ungesund ist.

Tag 12, Sonntag-30.08.2009

Heute geht es nach Vernon nördlich von Kelowna. Der Tag ist völlig diesig, die Sonne scheint kaum durchzukommen.
Trotzdem ist es relativ warm. Die Fahrt führt uns vorbei an einem Seengebiet. Nach ca. 30km führt neben einer verlassenen Tankstelle ein Steg in einen See hineien.
So einladend wie das aussieht, können wir natürlich nicht einfach weiterfahren und so geht es dann nach ausgiebigem Badestop nach 1h weiter nordwärts.
Die Hügelhänge um uns herum sind zum größten Teil baumlos mit nur spärlicher Vegetation. Man wird den Eindruck nicht los viel weiter südlich zu sein.
Nach 65km erreichen wir Vernon. Gleich am Anfang der Stadt befindet sich auch hier ein gut ausgeschildertes Informationszentrum. Wirklich vorbildlich wie die Kanadier das machen, keine lange Suche wie teilweise in Deutschland.
Den Abend lassen wir bei einer Flasche Wein aus hiesigem Anbau ausklingen.

Freitag, 28. August 2009

Tag 8 bis Tag 10

Tag 8, Mittwoch-26.08.2009

Heute soll es also wieder zurück auf den Trail gehen. Dazu fahren wir aber diesmal erstmal 12 km auf dem Highway 5.
Die Strecke steigt kontinuierlich mit 10 % an, kein Zuckerschlecken, kann uns aber überhaupt nicht mehr schrecken.
Vor dem Trail ist wieder wie immer eine geschlossene Schranke, die Buggy-Fahrer davon abhalten soll den Trail zu zertorfen, die finden auf ihren geländegängigen Kisten aber trotzdem immer einen Weg.
So bleibt die Schranke einzig ein Hindernis für uns mit unseren bepackten Rädern, die wir horizontal unter der Schranke durchzerren müssen.
Während wir die letzten Tage höchstenz Buggy Fahrern auf den Trails begegnet sind kommen uns heute schon nach wenigen Minuten die ersten Radfahrer entgegen.
Eine Viertel Stunde später sogar eine komplette deutsche geführte Reisegruppe (ca 16 Leute)
auf unbepackten Mountainbikes. Uns fällt auf das alle die andere Richtung benutzen, nur wir mit unseren bepackten Bikes schleppen uns bergan in die Berge hinein.
Und so geht es stellenweise auch nur mit schieben vorwärts, da der Weg öfters mit Geröll überlagert ist und starke Steigungen auf sandigen Untergrungd lassen sich mit unseren Bikes auch nicht so leicht bewältigen.
Wir werden aber mit einer grandiosen Landschaft zwischen den Bergen belohnt. Von den Felswänden neben uns sprudelt überall Wasser herunter und wir trefeen auf glasklare Bäche und morastige kleine Seen.
Nach 40 km auf dem Trail kommen wir endlich an der Coquihalla Lakes Lodge an, laut unserem Buch soll man hier auch campen können. Das Grundstück ist aber mit einer Kette abgesperrt und vom Besitzer weit und breit keine Spur.
Dafür hat er eine Telefonnummer hinterlassen unter der er erreichbar ist. Also begeben wir uns auf die Suche nach einem Telefon, sprich anderen Besuchern dieses Grundstücks, das völlig ausgestorben scheint. Wir werden, an einer Barrack am See aber fündig.
Zwei hilfsbereite Kanadier (Mutter und Sohn?) stellen den Kontakt zum Besitzer her, der anscheinend in irgendeiner BAr ist und auch nicht mehr ganz nüchtern.
Dementsprechend überhöht sind seine Forderungen: Campen ist nicht und eine Kabine für die Nacht ist nicht unter 80$ zu haben. Das ist dann doch zu fett für uns. Zum Glück hatten wir vorher schon einen Campingplatz ausgespäht, der sogar über einen Waschraum verfügt.
Also wied kostenfrei gecampt.

Tag 9, Donnerstag-27.08.2009

Auf Grund unseres mittlerweile leeren Brotbeutels geht der Tag heute mit einer zünftigen Nudelmahlzeit los. Die letzte Nacht war bisher die kälteste die wir hatten. Langsam wirkt sich das Gebirgsklima aus.
Bei Christoph hat sich der Lowrider vorn etwas gelockert und droht bei weiteren Beanspruchungen das Vorderrad zu blockieren. Da die Imbusschrauben aber schon ausgeleiert sind brauchen wir Hilfe von Profis.
Das heißt erstmal ade vom Trail unsere heutige Tour führt uns auf dem Highway 5 76km nach Norden nach Merrit.
Wie gewohnt laufen unsere Räder auf dem Highway wie geschmiert, Steigungen von 10% sind kein Problem und so kommen wir nach 3,5h in Merrit einem kleinen Städtchen mit Holzindustrie an.
Christoph wird an einem Motorradladen völlig unkompliziert weiter geholfen. Einen Supermarkt und einen Campingplatz gibts hier auch, womit schon alles wesentliche über Merrit gesagt ist.
Um im Zeitrahmen unserer großen Tour zu bleiben, beschließen wir am nächsten Tag Richtung Kelowna und dann Banff zu trampen. Mal sehen ob uns jemand mitnimmt. Die Chancen bei den großmotorisierten Kanadiern
stehen aber gar nicht so schlecht denke ich.
Den Abend verbringen wir in einem zünftigen Pub hier bei kanadischem Dünnbier zwischen 3 laufenden Fernsehern und Rockmusikbeschallung.

Tag 10, Freitag-28.08.2009

Pünktlich 10 Uhr stehen wir an der Straße nach Kelowna mit einem Schild zum trampen nach Kelowna. Auf Grund der Größe unseres Gepäcks braucht es aber 2 Stunden bevor uns ein Pickup mitnimmt.
Bruce ein Förster aus Merritt hat wohl Mitleid mit uns und nimmt uns bis auf die Bergspitze (1725m Höhe) mit, von wo aus wir dann nur noch nach Kelowna reinrollen müssen. Er hat dort oben auf dem Berg eine Hütte erzählt er uns.
Außerdem gibt er uns den Tip wenn wir trampen an unserem Schild eine deutsche Flagge anzubringen, das macht die Kanadier wohl hilfsbereiter.
Nach 90 km setzte er uns dann auf der Bergspitze ab und muß selbst noch ein Stück zurück fahren und für uns beginnt eine Abfahrt bei der es tatsächlich 40km lang bis Kelowna fast nur bergab geht.
Vom Okanagan Tal her weht uns die ganze Zeit ein warmer Wind entgegen, das hatten wir so bisher auch noch nicht.
Das gesamte Okanagaund Tal, welches sich um den Okanagan Lake zieht ist ein wärmebegünstigtes Gebiet in dem vorrangig Weinanbau betrieben wird und das für die Kanadier ein bevorzugtes Urlaubsziel ist.
Völlig schweißfrei und entspannt kommen wir in Kelowna an und finden am See einen guten, wenn auch nicht ganz billigen Campingplatz. Tourigegend halt.
Das Wetter ist hier selbst abends noch warm und die Küste verbreitet fast südliche-italienischen Charme.
Unsere Nachbarn auf dem Campground stellen sich als ältere deutschstämmige Kanadier heraus. Wir sind verblüfft wie gut die deutsch sprechen.So kommen wir schnell ins Gespräch, wir erzählen von unserer Biketour und kriegen dafür Geschichten und Tips für die Gegenden die wir bereisen wollen.

Dienstag, 25. August 2009

Tag 7


Tag 7, Dienstag-25.08.2009

Heute soll es wieder zurück auf den Trail gehen. Von Hope aus führt eine ehemalige Eisenbahnstrecke nach Penticton.
Auf Grund von einigen Besorgungen verspätet sich unser Aufbruch aber bis Mittag.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten den Trail zu finden sind wir dann aber auf der Strecke.
Diese gestaltet sicham Anfang angenehm mit nicht mehr als 2% Steigung. Nach ein paar km erreichen wir die Othello Tunnels. Hier haben sich die Tunnelbauer vor 150 Jahren durch einen gigantischen Fluß-Canyon gesprengt. Das Panorama der Tunnels und
der Schluchten des Flusses dazwischen sind wirklich atemberaubend.
Danach gehts weiter Richtung Norden. Nach 20 km müssen wir allerdings feststellen das der Trail abrupt an eienm Fluss endet.
Früher war hier mal eine Brücke, wir sind wohl ein bißchen zu spät da.
Unsere Bemühungen den Fluß so zu überqueren, scheitern ander starken Strömung und dem doch etwas zu tiefen Flußbett.
Da kommt man vielleicht gerade so ohne Gepäck und Fahrrad durch. Ein Blick in unser am Vormittag gekauftes Buch über nden Trans-Canada-Trail, belehrt uns, das wir 10 km vorher schon hätten abbiegen könnenund den Highway ein Stück benutzen können.
In Zukunft werden wir wohl vor jeder Tour doch mal in dieses Buch schauen um solche Pannen zu vermeiden.
Für heute hilft das erstmal nichts, das erstmal heißt zurück zu den Tunnels, wo es einen bärensicheren Campingplatz gibt, da es mittlerweile doch schon spät geworden ist.

Montag, 24. August 2009

Tag 2 bis Tag 6

Tag 2, Donnerstag-20.08.2009

Heute ist Besorgungstag: Angelschein, Bärenspray, Lebensmittel;
Auf dem Campingplatz hab ich dann versucht meine Bilder vom Vortag auszulesen,wobei mein Netbook mir meldete die SD-Karte wäre nicht formatiert.
Karte zurück in die Kamera, Kamera sagt Karte ist defekt. Fluchen. Entschließe mich in Vancouver Hilfe zu finden.
Also dann ab in die City erstaml zum Bahnhof um eine günstige Verbindung für den nächsten Tag aus Vancouver zu finden.
Irgendwie hab ich mir bei dem Sonnenschein zwischen den wiederspiegelnden Hochhäusern einen Sonnenstich zugezogen, Kopfschmerzen, flaue Beine, leichtes Schwindelgefühl.
Nachdem mir verschiedene Computershops mit der defekten SD-Karte nicht weiterhelfen Konnten, entschließe ich mich mein Glück selber zu ve und auch rsuchen.
Damit war mein Nachmittagsprogramm dann gelaufen. Nach 4h harter Arbeit und dem Ausprobieren diverser Rettungstool dann endlich die Erlösung alle Bilder gerettet.
Soweit zu Technik. Ich war zwischendurch soweit meine alte Praktika mir hierher zu wünschen.
Beim Abendbrot am Zelt spricht uns dann plötzlich jemand an, der bemerkt hat das wir mit Fahrrädern unterwegs sind.
Wie sich herausstellte Frank aus Zwickau, was unsere Konversation sehr erleichterte.
Frank war ebenfalls mitdem Fahrad unterwegs, war allerdings am Ende seiner Reise. Zudem war ihm heute in Vancouver das Fahrrad geklaut worden.
Unsere Abendunterhaltung war auf jeden Fall sehr aufschlussreich für uns, er konnte uns jede Menge Tips geben, da er auch vorher schon in Kanada mit Fahrrad unterwegs war.
Er staunte nur wieviel Gepäck wir mit uns rumschleppten. Mal schauen ob wir das nicht noch selber verfluchen werden, so in etwa hat jeder von uns 35kg Gepäck auf dem Rad.

Tag 3, Freitag-21.08.2009

Frank taucht zum Frühstück wieder auf und hinterläßt uns seine übriggebliebenen Lebensmittel. Nach Verabschiedung macht er sich dann zur Polizeiwache auf um den Verlust seines Rades zu melden
während wir zum Bahnhof fahren.

Gegen Mittag geht hier unser Bus nach Mission ab, was uns ein ganzes Stück aus Vancouver herausbringt.
In Mission läuft uns als erstes jemand über den Weg, der uns um Hilfe bei der Reparatur seines Rades bittet.
Wir helfen natürlich, was uns 2h kostet und einen kaputten Kettenspanner. Während wir versuchen die Kette zu reparieren, pfeift sich unser Fahrradpatient erstmal einen Haschjoint ein (wovon er uns auch anbietet, wir lehnen aber dankend ab)
Wie sich dann herausstellt ist direkt gegenüber ein Fahrradladen.
Gegen 17 Uhr kommen wir dann endlich los. Ziel Trans-Canada-Trail. Nachdem wir auf dem Highway No 1 merken das unsere Räder richtig gut rollen (die Highways haben hier eine extra Fahrradspur, echt genial), beschließen wir bis zum Cultus Lake zu fahren.
Gegen 20.30 Uhr kommen wir dann nach 50km am Campingplatz dort an und müssen feststellen, das alles voll ist. Wochenende, da geht hier nichts mehr. Wir kriegen aber den Hinweis auf einen Campingplatz der etwas abseits liegt. Wir also schleunigst los jetzt mittlerweile schon im halbdunkel
und doch schon ganz schön geschafft. Nach ca. einer halben Stunde über Feldwege im Dunkel dann endlich Ziel erreicht.
Und wir werden auch belohnt mit einem wirklich schönen kleinen Campingplatz in freier Natur neben einem kleinen Fluß.
Beim Zeltaufbau im Dunkeln kriegen wir auch gleich tatkräftige Unterstützung von einem kanadischen Asiaten, der für Beleuchtung sorgt mit einem Akkupack der so groß ist wie ein Radiorekorder und einer entsprechenden Lampe dazu. Typisch kanadisch.
Jetzt habe ich das erstemal das Gefühl in Kanada richtig angekommen zu sein und allen Streß von mir geworfen zu haben.


Tag 4, Samstag-22.08.2009

Heute solls zum erstenmal auf den Trail gehen. Was gar nicht so leicht ist, erstmal finden. Mein GPS sagt mir an einem halb zugewucherten Feldweg der weiter oben von Privatgrundstücken schon langsam vereinnahmt wird, das wir genau hier lang sollen. ??? .
Wir fragen einen Anwohner, der uns sagt ja hier irgendwo hinter seinem Haus geht der lang aber dann weiß er auch nicht mehr weiter. Dann scheint mein GPS wohl doch zu stimmen, mein Vertrauen in die Technik wächst wieder und wir wagen uns den Weg entlang. Nachdem wir uns durch die Privatgrundstücke durchgekämpft haben,
landen wir dann doch auf einem Weg. Also weiter. Schranke ...Schild: Weg geschlossen (keine Angabe von Gründen). Das kann uns jetzt wirklich nicht mehr abschrecken. Fahrräder unter Schranke durch und weiter. Mittlerweile ist der Weg so steil und von Geröll beladen das wir nur mit schieben vorwärts kommen.
Die einzigen die außer uns hier unterwegs sind, sind ein paar Motocross und Baggy Fahrer die den Weg schön zertorfen.
Nach 20km stoßen wir dann auf eine Straße und einen Hot-Dog Mann. Nach einer kurzen Zwischenmahlzeit und einem lustigen kleinen Plausch mit dem Hot-Dog-Men, gehts weiter Richtung Chilliwack Lake.
Wir sind mittlerweile umgeben von einem malerischen Bergpanaorama. Man könnte Bilder ohne Ende schießen. Nach weiteren 40km kommen wir dann ziemlich geschafft gegen 21 Uhr an und müssen wiedermal feststellen das der Campingplatz voll ist.
Wochenende halt. Also im Dunkeln weiter am See entlang. Unsere Wasservorräte können wir hier ohne Probleme am Straßenrand aus frischen Quellen am Seitenhang des Berges auffrischen. Nach weiteren 5km finden wir dann eine einigermaßen passable Stelle am Wegesrand, wo wir unser Zelt trotz Campverbot im Dunkeln aufstellen.
Das Campverbot ist uns herzlich egal. Zwecks Bärensicherheit schleppen wir unsere Essensvorräte noch 300m weiter und hängen diese nach einem schnellen notdürftigem Picknick in den nächsten Baum, nicht ganz Bärensicher aber bei der Dunkelheit ließ sich so schnell nichts besseres finden.

Tag 5, Sonntag-23.08.2009

Christoph findet am morgen gleich eine geniale Stelle zum Baden im See. Echt malerisch.
Nach Zusammenpacken und Frühstück gehts dann weiter. Heute ist der Silverhope Trail dran.
Nachdem wir den See hinter uns gelassen haben, geht ves steil bergan. Der Weg ist von Geröll überlagert und hat 20-30% Steigung. Dazwischen immer wieder von Sturzbächen ausgewaschene Kuhlen. Der Hammer! Mühselig schleppen wir unsere Räder bergan, in der Hoffnung gleich da hinten wirds flacher. Reinhold Messner wär stolz auf uns gewesen.
Nach 7km, 700 Höhenmetern und einer Uhrzeit von 17 Uhr ist Schluss. Der Weg ist mittlerweile fast nicht mehr vorhanden,
nur noch 30cm Weg, links und rechts Büsche, kreuzende Bärenspuren und noch 30km bis zum Ziel, das kann nicht so weiter gehen. Unser Entschluß steht fest: schleunigst zurück, bevor wir hier oben zum Bärenfutter werden.
In 1.5 h haben wir dann im Schnellgang runterwärts den gleichen Weg zurückgelegt, den wir uns mühselig den ganzen Tag nach oben gekämpft haben. Das war weiß Gott nichts für Biker und schon gar nicht mit dem Gepäck.
Am See unten bekommen wir dann endlich einen Platz auf dem Campingplatz. Wochenende vorbei.
Hier gönnen wir uns erstmal eine Nudelmahlzeit vom feinsten, die haben wir uns wirklich verdient.
Einige Worte zum Trans-Canada-Trail: Wenn man glaubt in Europa wären die Wege schlecht ausgeschildert, kann ich nur sagen, das ist die reinste Luxusbeschilderung in Europa. Um hier alleine die Schilder zu finden, benötigt man eine Pfadfinderausbildung. Die Schilder kommen regelmäßig erst weit hinter Weggabelungen, quasi als Belohnung: ja du hast den richtigen Weg gewählt und sind auch dann noch von Buschwerk verdeckt.
Ohne GPS fast kein durchkommen.

Tag 6, Montag-24.08.2009

Wir haben uns entschlossen bis Hope auf der Straße zu fahren. Was heißt wir fahren heute erstmal 35km wieder zurück bis Cilliwack und dann noch 65km weiter auf dem Highway 1 bis Hope.
Endlich rollen unsere Räder wieder, wir scheinen heute über den kanadischen Asphalt zu fliegen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 27km/h erreichen wir nach 96km einen Campingplatz kurz vor Hope und sind wieder glücklich und zufrieden.
Selbst auf dem Highway ist man von einer malerischen Bergkulisse umgeben.
Den Abend auf dem Campingplatz verbringe ich dann damit endlich mein Tagebuch zu vervollständigen.

Donnerstag, 20. August 2009

Ankunft 19.08.2009

So jetzt endlich ein paar Zeilen von mir hier. So wie der Urlaub anfing scheint er sich im Moment fortzusetzen. Das heißt Pleiten Pech und Pannen. Zuerst hatte die Deutsche Bahn beschlossen uns die Anreise mit einem Gleisbruch etwas spannender zu gestalten.
Alle Züge 2h Verspätung. Als wir mit unseren Fahrrädern in Eisenach ankommen, wartet aber noch der letzte Anschlußzug auf uns (eine satte halbe Minute). Ich Zug sehen, schnappe mein Fahrrad ab in die Unterführung, raus aus der Unterführung und kein Zug mehr da.
Dann sind mir glaube ich ein bißchen die Nerven durchgegangen (letzter Zug). Die nächste Bahnangestellte hatte glaube ich erstmal einen schweren Stand. War aber dann sehr hilfsbereit nachdem wir unsere Situation ihr erklärt hatten. Von Eisenach fuhr jedenfalls nichts mehr, das hieß dann mitten in der Nacht zurück nach Erfurt, wo wir dann mit dem nächsten CityNightLine ausnahmsweise mitfahren durften. Jedenfalls Ende gut alles gut nach viel Spannung saßen wir dann doch noch rechtzeitig im Flugzeug Richtung Vancouver und konnten 11h später endlich kanadischen Boden betreten bzw. befahren, Denn ertsmal gings 20km nordwärts zum Capillano RV Park, wo wir planmäßig die ersten 2 Tage campen. Zu dem Campingplatz gibts eigentlich nur zu sagen sieht von außen top aus, was auch alle Einrichtungen hier sind. Das einzige Problem sind die 2 Highways 10m von unserem Zelt.
Selbst mit Ohropax ist es lauter als wenn ich bei mir zu Haus in der Ebertstraße bei offenem Fenster schlafe. Aber halt das billigste Quartier hier und ist ja nur für 2 Tage und Nebenwirkungen gibts noch keine (falls ich mir dieses Brummen da hinten nicht schon einbilde).
Nachdem ca 14Uhr Ortszeit unser Zelt dann Stand. Ging es ertsmal auf Erkundung mit den Rädern. Die Küste hier ist der Hammer jedes Bild eine Traumaufnahme. Nach Anbaden im Pazifik sind wir dann abends die Küste rein nach Vancouver gefahren.
Die Uferpromenade ist nicht nur von der Landschaft sehenswert. Hier schient sich auch eine ganze Menge Leben abzuspielen. Überall Jogger, Biker und auch Kleinkünstler die die Menschen vor dieser fabelhaften Kulisse in ihren Bann ziehen.
Gegen 21Uhr waren wir dann aber so crocky (nach ca.40h auf den Beinen)das wir erstmal den Campground aufsuchen mußten, wo uns das Brummen der Highways nach diesem Marathon dann relativ wenig ausmachte.